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Interessantes und Wissenswertes rund um Bienenprodukte Propolis:
ein teilweise zähes und klebriges thermoplastisches Substanzgemisch, das die Arbeitsbienen von harzspendenden Baumrinden und Knospen sammeln, auch Kittharz oder Bienenkleber genannt. Es enthält u.a. Flavonoide, organische Säuren, freie Aminosäuren, zahlreiche Vitamine sowie Spurenelemente und wirkt im Bienenstock als hochwirksames, natürliches Antibiotikum, das die Biene vor Infektionen durch Viren, Bakterien und Schimmel schützt. Gleichzeitig dient es auch als Baumaterial zur Abdichtung des Bienenstocks. (Siehe auch Die Entdeckung des Propolis durch K. Lund Aargaard)
Gelee Royale:
ein dickflüssiges, weißlich-gelbes Substanzgemisch, das von der Biene in einer speziellen Drüse produziert wird. Es enthält u.a. Kohlehydrate, Fettsäuren, Proteine, freie Aminosäuren zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Besonders hervorzuheben ist die freie Fettsäure Blütenpollen: sind die männlichen Keimzellen der Blütenpflanzen, die die Bienen sammeln und, vermischt mit ihrem Nektar und Speichel, in praktisch unbeschränkt haltbares Pollengranulat verwandeln. Das Granulat ist wichtiger Fett- und Eiweißlieferant, reich an Spurenelementen, essentiellen Aminosäuren, Vitaminen und Mineralien. Für die Biene sind die Pollen wichtiger Bestandteil ihrer Nahrung.
Wachs: ein knetbares, festes Substanzgemisch von komplexen Wachsestern, normalen Fettsäuren, Hydroxyfettsäuren und Kohlenwasserstoffen, das von den Bienen in einer speziellen Drüse produziert wird und mit der sie ihre Waben bauen und verschließen. Bienengift: besteht zu etwa 50% aus Melittin, einem Polypeptid mit einer linearen Aminosäurenkette, dem Polypeptid Apanin sowie Enzymen und Histamin. Durch die Reizwirkung bei einem Bienenstich wird die körpereigene Bildung von Cortisol (HDL) angeregt und der Aufbau roter Blutkörperchen gefördert. Für die Biene ist es ihre einzige Waffe, gegen natürliche Feinde. Interessierte Leser finden zu allen Bienenprodukten Literaturangaben unter »Links«.
Wie K. Lund Aagaard Propolis entdeckte "... Das Jahr 1967 war ein entscheidendes Jahr für meine Arbeit in der Welt der Bienen. Es war der 3. Juni, an dem ich durch Intuition dazu kam, die antibiotika-ähnlichen und abwehrstärkenden Eigenschaften des Propolis kennenzulernen und anzuwenden. Seit dieser Zeit beschäftigt sich mein Wissensdurst fast ausschließlich mit dem Thema Propolis. Dieser mir bis dahin unbekannte Stoff hat - davon bin ich fest überzeugt - eine Stärke und Konzentration" gegen die kein Virus und keine Bakterie eine Resistenz aufbauen können. An jenem 3. Juni fand der alljährliche Sommerausflug der Gemeindeverwaltung statt. Eigentlich hätte ich wegen einer starken Halsentzündung zu Hause bleiben müssen. Doch als Chef hat man gewisse Verpflichtungen, und so machte ich den Ausflug mit. Die Folge war am Abend starkes Fieber von über 40 Grad. In der Nacht fand ich keinen Schlaf und erinnerte mich in meinem Fieberwahn an das Propolis, das ich so viele Jahre gesammelt hatte. Ich taumelte zu dem Schrank, in dem ich es verwahrte, nahm eine große Portion davon, zerstieß den Stoff im Mörser zu Pulver und löste es in warmem Wasser auf. Den Sud goß ich in einen Kaffeefilter. Mit dem Aufguß, der so gelb war wie Tee, gurgelte ich einige Male. Den Rest trank ich, ohne weiter darüber nachzudenken. Dann wankte ich zu meinem Bett und schlief ein. Am nächsten Tag waren alle Beschwerden wie weggeblasen. ..." Noch im gleichen Jahr beschloss Lund Aagaard, seine ganze Kraft der Erforschung des Kittharzes zu widmen.
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